Das Betreuungskonzept
Meine wesentlichen Schwerpunkte
Da meine Kindergruppe klein und somit gut überschaubar ist, habe ich sehr gute Möglichkeiten, den Entwicklungsstand Ihres Kindes zu überprüfen und ganz gezielt auf die einzelnen Bedürfnisse eines jeden Kindes einzugehen, z.B. wenn ein Säugling körperliche Nähe braucht, kann ich es in eine Komforttrage an meinem Körper binden und ihm so die Nähe geben. Die anderen Kinder werden dadurch nicht vernachlässigt, da ich beide Hände frei habe.
Dazu ist meine Hauptaufgabe zu erkennen, über welche Fähig- und Fertigkeiten jedes Kind verfügt und wo es noch Hilfe und Unterstützung benötigt.
Sie werden sich jetzt bestimmt fragen, wie ich einem Kind diese Hilfe geben kann?
Das Erste und Wichtigste ist die Beobachtung. Daraus kann ich dann ableiten, welches Spielmaterial ich Ihrem Kind anbieten kann, um weiter zu lernen. Das können Bilderbücher sein (im Bereich Spracherwerb), kleinere Bauklötze (im Bereich Motorik), oder einfach nur der Sandkasten (im Bereich der Wahrnehmung). Ihr Kind entscheidet sich, womit es spielen möchte, und wie lange.
Ich bin eigentlich bei jedem Wetter draußen (es gibt keine schlechte Kleidung), um den Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich in der Bewegung auszuleben. Kinder brauchen keine räumlichen Grenzen. Sie brauchen sehr viel Platz. Außerdem kann man seine Feinmotorik auch trainieren, wenn man im Sandkasten eine große Sandburg baut, oder mit einem Stock / mit den Fingern ein Bild in den Sand malt.
Meine Aufgaben als Ihre Tagesmutter umfassen:
- die Entwicklung Ihres Kindes zu erkennen, zu fördern und zu dokumentieren
- Ihre Erziehungsgrundsätze zu respektieren, zu ergänzen und in gewisser Weise zu unterstützen (bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich in meinen Erziehungsgrundsätzen eine andere Einstellung haben kann)
Was man einem Kind beibringt,
kann es nicht mehr selber entdecken.
Aber nur das, was es selber entdeckt
verbessert seine Fähigkeit,
Probleme zu verstehen und zu lösen.
Jean Piaget
Der Bereich Pädagogik
Da die Tagespflege mit der Tageseinrichtung im Bildungsauftrag gleichgestellt ist, muss ich diesen Bereich in mein Konzept einfließen lassen.
Während meiner Ausbildung zur Erzieherin und meiner Tätigkeit im Kindergarten bin ich mit vielen pädagogischen Ansätzen in Berührung gekommen.
Dabei ist ein Satz für mich sehr prägend gewesen:
"Das Kind ist Baumeister seiner selbst!" (Maria Montessori)
Ihr Kind zeigt mir durch seine Interessen, Vorlieben und sein Verhalten, was es gern auf welche Weise lernen möchte. Es geht also nicht darum, dass ich Impulse vorgebe und durchsetze, Ihr Kind lernt viel intensiver, wenn es aus sich selbst heraus mit einer Sache beschäftigt.
Hier ein kleines Beispiel dafür:
Ihr Kind möchte einen Turm aus Holzklötzen bauen. Natürlich wird es zu Anfang sehr oft scheitern. Es setzt die Steine nicht genau aufeinander, Ihr Kind wendet zu viel Kraft an usw.
Irgendwann wird Ihr Kind es aber schaffen. Und dann ist es richtig stolz. Es hat also gelernt, in welchem Winkel man diese Steine aufeinander setzen muss, damit es nicht umfällt.
Hätte ich mich in dieser Situation irgendwann eingeschaltet, würde ich dem Kind dieses Erfolgserlebnis vorenthalten. Und ich würde dem Kind nur zeigen, was es alles falsch macht.
Ihr Kind spielt also nicht nur, es bildet sich kontinuierlich im Spiel fort.
Um jetzt nicht soweit auszuholen, habe ich nur einen sehr kleinen Teil meines Konzeptes hier aufgeführt. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, ich bin gern bereit, Ihnen mein Konzept schriftlich vorzulegen.